Gastro Files – (un)gelöste Fälle aus der interdisziplinären Praxis
Vom Symptom zur Lösung – bei Speiseröhrenerkrankungen und Blut im Stuhl
Satellitensymposium im Rahmen des 132. Kongresses der DGIM in Wiesbaden
In diesem interdisziplinären Symposium verbinden wir hausärztliche Perspektive und gastroenterologische Expertise, um Ihnen praxisnahe und umsetzbare Handlungsempfehlungen
für den Alltag zu geben. Gemeinsam mit Ihnen diskutieren wir typische – und zugleich häufig unterschätzte – Fragestellungen entlang des Gastrointestinaltrakts.
Anhand ausgewählter Fallbeispiele, von Speiseröhrenerkrankungen wie der eosinophilen Ösophagitis bis hin zu Blutungsereignissen im unteren GI‑Trakt, zeigen wir auf, wie eine strukturierte, symptomorientierte Vorgehensweise zu diagnostischer Sicherheit führen kann. Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Was bedeutet Blut im Stuhl? Welche Ursachen können retrosternales Brennen auslösen? Worauf sollte besonders geachtet werden? Welche diagnostischen Schritte können helfen, die Befunde zielgerichtet einzugrenzen?
Wir laden Sie herzlich ein, Ihr Wissen zu vertiefen, diagnostische Sicherheit zu gewinnen und neue Impulse für Ihre tägliche Versorgungspraxis mitzunehmen.
Wissenschaftliche Organisatoren/Referenten
Prof. Dr. med. J. Labenz, Burbach
Prof. Dr. med. C. C. Adarkwah, Kreuztal
Programm
- Speiseröhrenerkrankungen – z. B. EoE
Fallbasierte Präsentation mit interdisziplinärer Perspektive
– Fall 1: „Brennende Unklarheit“ – retrosternales Brennen als unterschätztes Symptom
– Fall 2: „Trügerische Ruhe“ – Langzeittherapie und die Folgen eines Therapieabbruchs - Blut im Stuhl – Warnsignal mit vielen Gesichtern
Fallbasierte Präsentation mit Differenzialdiagnostik
– Fall 1: „Rotes Alarmzeichen“ – Blut am Toilettenpapier: Worauf ist zu achten?
– Fall 2: „Nicht nur ein bisschen Blut“ – Differenzialdiagnostik und Handlungsbedarf bei spontaner Blutung - Diskussion und interaktive Fragerunde
Gemeinsame Reflexion der Fälle